Matterhorn Namibias und der große weiße Platz – Von der spektakulären Spitzkoppe zur Etosha-Pfanne

Der unbezwingbar glatte Granit der Spitzkoppe ist der Schlot eines alten Vulkans. Ihre unmittelbare Umgebung ist eine der spektakulärsten Landschaften Afrikas. Die Spitzkoppe wird auch als Matterhorn Namibias bezeichnet und beeindruckte Roland Emmerich dermaßen dort Teile von 10.000 BC zu drehen. Weithin sichtbar überragt das Vulkan-Fossil ein Land, dessen gen Nordosten zunehmende Erhebungslosigkeit in der Etosha-Pfanne kulminiert, eine der größten Salzpfannen der Welt… Weiterlesen

Geisterstadt Kolmannskuppe – Diamantenfieber in der Namib-Wüste

Gemessen an Großbritanniens und Frankreichs imperialen Bestrebungen, begannen Deutschlands koloniale Abenteuer spät. Eine dieser, selbst in unseren Tagen noch Fernweh auslösenden Liaisons war Deutsch-Südwest, das heutige Namibia, wo um die Jahrhundertwende Diamanten gefunden wurden. Die Geschichte dieses Booms erzählt die Geisterstadt Kolmanskop, das einstige Kolmannskuppe, die reichste Kommune Afrikas, die nur des Abbaus der Glitzersteine wegen existierte und heute von der Namib-Wüste zurückerobert wird… Weiterlesen

Lüderitz – Deutschland am Rande der Namib-Wüste

Eine Stadt mitten im Nirgendwo der Wüste, direkt am Atlantik und umgeben von Millionen Tonnen Sands. Eine Stadt, die den Elementen trotzend das architektonische Erbe der Wilhelminischen Epoche bis in die heutige Zeit konserviert und für Weltklasse Austern steht. All das ist Lüderitz; gelegen am Ozean, an der Westküste Namibias Weiterlesen

Pub Crawl Namibia

Im Norden Namibias, zwischen der riesigen Etosha-Salzpfanne und der Grenze zu Angola, reihen sich zwischen den Orten Oshakati, Oshikuku und Outapi dutzende Bars aneinander. Teils sind sie Produkt der Gegenwart, teils aber auch Zeuge des Unabhängigkeitskampfes von ehemals Deutsch-Südwestafrika, denn die im Zuge des südafrikanischen Grenzkriegs gekommenen Soldaten waren nicht anders als die Streitmächte heute, sie betranken sich gern und bespaßt zu werden stand auch auf dem Programm.… Weiterlesen

Epupa Falls und Kunene – Das Land der Himba

Dort, wo sich der Kunene Fluss an den Epupa-Fällen 40 Meter in die Tiefe stürzt und den Süden Angolas streichelt, beginnt das Land der Himba; eine Gegend, deren Schroff- und Trockenheit genauso viel Mystik versprüht wie der Nomadenstamm, der sein Leben halbnackt aber stets geschmückt unter der sengenden afrikanischen Sonne verbringt… Weiterlesen

Eine heiße Nacht in Hukuntsi… Geschichten aus der Kalahari-Wüste

Magische Kalahari, ein Land der Kontraste – oben im Norden, wo der Okavango in ihr versickert, kann sie genauso grün und üppig sein, wie sie rotbraun und trocken im Süden daherkommt. Über mehrere zehntausend Quadratkilometer verteilt, beherbergt sie einen der größten Wildbestände der Welt. Dank Wildreservaten und Nationalpark sowie einiger weniger Buschwege, darf der Mensch am Rand dieses Riesen kratzen.… Weiterlesen

Wale in der Wüste – Die Felsmalereien von Tsodilo Hills und Twyfelfontein

Der schwarze Kontinent kann auf eine sehr weit zurück reichende Geschichte blicken, denn unter allen Erdteilen unseres Planeten ist Afrika am längsten vom Menschen besiedelt. Zeugnisse dessen sind die diversen Funde von Felsmalereien. Zwei dieser weltweit einmaligen Orte sind die Tsodilo Hills in Botswana und die Bergregion von Twyfelfontein in Namibias Damaraland.… Weiterlesen

Okavango Delta – Afrikas Spreewald im Lauf der Zeit

Im März 2003 war Maun noch ein Dorf. Heute aber, 12 Jahre später, ist es eine Stadt. Ununterbrochen wird der Himmel vom Motorengeräusch der Flugzeuge zersägt, die hinaus ins Okavango Delta (kurz einfach nur Delta genannt) fliegen um den Heerscharen von Touristen den Blick von oben zu ermöglichen. Ab und an mischen sich sogar große Passagierjets darunter, denn Maun, die mittlerweile drittgrößte Stadt Botswanas, hat schon seit geraumer Zeit einen funktionierenden internationalen Flugplatz; was für uns Berliner einen höheren Seltenheitswert hat als ein Flug zum Mars ;-)… Weiterlesen

Größter Wasservorhang der Erde – Die Victoriafälle

Während sich die ganze Welt in sozialen Netzwerken virtuell über den Sturz Robert Mugabes lustig macht und dabei nur die wenigsten einen blassen Schimmer haben wer das überhaupt ist und wo Simbabwe eigentlich liegt, war ich, der ich wegen Internetmangels vom Hinfallen des Diktators nichts bemerkte, vor Ort und habe mir die Victoriafälle des Sambesi mal mit eigenen Augen statt via Google Earth & Co.… Weiterlesen