Marathon bis zur Ostkurve – Das Berliner Olympiastadion in Schwarz und in Weiß

10. Mai 2013

Marathon bis zur Ostkurve – Das Berliner Olympiastadion in Schwarz und in WeißViele Berliner Wahrzeichen, ob für die “Ewigkeit” gebaut oder ewig nicht fertig gestellt, sind oftmals fest mit einem Namen verdrahtet. Ulbricht hat seinen Fernsehturm, Wowereit sein Debakel mit dem BBI-Flughafen und Honecker träumte von 100jährigen Mauern. In den 1930er Jahren hängte man derartigen Träume sogar noch eine Null ran, was Deutschland und die Welt in eine der schwärzesten Episoden ihres Daseins stürzte. Nur wenige Zeugen erinnern noch an diese Zeit, unter anderem das gewaltige, von Werner March erbaute Berliner Olympiastadion dessen Linien und Geometrie ich in dramatischen Kontrasten und in Schwarz und Weiß interpretiere »»

Doubtful Sound – Der Fjord wo Albatrosse steil gehen

29. April 2013

Doubtful Sound – Der Fjord wo Albatrosse steil gehenDer Doubtful Sound ist einer der großen imposanten Fjorde an der Westküste der neuseeländischen Südinsel. Anders als der bekanntere Milford Sound ist er verwinkelter, hat sogar kleine Inseln und anders als Norwegens Fjorde sind seine steilen Wände gänzlich unbewohnt. Normalerweise hängen dichte Wolken zwischen seinen Schluchten und regnen sich ab, doch der Sommer 2013 war für auch für den Doubtful Sound ein sehr trockener. Den wilden Albatrossen an der Fjordmündung scheint das egal. Majestätisch und zeitlos ziehen ihre Bahnen durch den Himmel und haben ihre ganz eigene Wasserversorgung. Diese gefiederten Kerle mühelos über die Wellenkämme gleiten zu sehen ist das wohl erhabenste Naturerlebnis Südneuseelands »»

Tongariro – Der Filmstar unter den Vulkanen

8. April 2013

Tongariro – Der Filmstar unter den VulkanenDas Durchqueren des Tongariro Vulkanmassivs, der so genannte Tongariro Alpine Crossing, ist wohl der bekannteste Wanderweg Neuseelands und das nicht erst seitdem es zu einer der Hauptkulissen des epischen Filmdreiteilers „Der Herr der Ringe“ erwählt wurde. Wo im Film Frodo versucht den Ring in den Vulkan zu werfen, tummeln sich am Fuß des pittoresken Ngauruhoe Vulkankegels in der realen Welt unzählige Touristen, internationale wie heimische und wandeln zwischen schroffen Lavabrocken zum Red Crater, den Emerald Lakes oder hinauf zum Blue Lake »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das mächtige Wünsdorf

25. Februar 2013

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Das mächtige Wünsdorf6.000 Seelen Dorf contra Militärstadt mit bis zu 75.000 Soldaten – Die Sowjets wussten das südlich der Hauptstadt an der Bahnstrecke Berlin-Dresden gelegene Wünsdorf (Вюнсдорф) gut zu nutzen. Auch wenn bereits seit etlichen Jahren verlassen und komplett umzäunt, so kann der Kern des Areals, das heutige Haus der Offiziere, die frühere Heeressportschule bzw. noch frühere Kaiserliche Turnanstalt, die glücklicherweise alle Epochen und Kriege überdauerte, immer noch seine facettenreiche Geschichte erzählen »»

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die verlassene Kaserne in Vogelsang

1. Februar 2013

Ostdeutschlands sowjetisches Erbe – Die verlassene Kaserne in VogelsangWeniger als eine Autostunde vom Berliner Ring entfernt liegt im Norden der Hauptstadt bei Zehdenick ein kleines Dörfchen in dessen Norden nach dem Zweiten Weltkrieg ein bedeutender Standort der Sowjetischen Streitkräfte entstand, die mittlerweile verlassene Garnison Vogelsang (Гарнизон Фогельзанг). Zu Spitzenzeiten lebten und arbeiteten in der heutigen Geisterstadt bis zu 15.000 Menschen; Soldaten, deren Angehörige sowie zivile Standortmitarbeiter. Einige von ihnen bedienten Nuklearraketen die auf den Westen gerichtet waren – Kalter Krieg zum Anfassen »»

Eishöhlen und Fumarolen – Die vulkanische Seele Südkamtschatkas

13. Dezember 2012

Eishöhlen und Fumarolen – Die vulkanische Seele SüdkamtschatkasMutnowski und Goreli heißen die vulkanischen Protagonisten im Süden Kamtschatkas; zweite Orte, an denen viele der Touren durch Kamtschatka Halt machen und wo Menschen mit den zugegebenermaßen schwächeren Erscheinungsformen der größten Kraft auf unserem Planeten auf Tuchfühlung gehen. Im Süden liegt auch die Provinzhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski nebst Vorort Jelisowo, dem Flugplatz der die großen und kleinen Flieger aus Moskau und anderen Orts kommend aufnimmt. Wohl einmalig auf der Welt ist der dortige Landeanflug, wenn man an der Spalier stehenden feurig roten Awatschinskaja Sopka und der majestätischen Korjakskaja Sopka entlang schwebt und gleichzeitig den ersten Kontakt zur vulkanischen Seele Kamtschatkas aufbauen kann. In Petropawlowsk-Kamtschatski ticken die Uhren merklich langsamer und speziell bei Wind und Regen vermischt sich das Wetter untrennbar mit dem rauen Charme der Marktfrauen »»

Kljutschewskoi und Tolbatschik – Die Vulkangiganten des Nordens

10. Oktober 2012

Kljutschewskoi und Tolbatschik – Die Vulkangiganten des NordensKljutschewskoi – ein Name ebenso imposant, wie der eines großen russischen Dichters und Denkers. Eigentlich hört Russlands Pyramide offiziell auf den Namen Kljutschewskaja Sopka (Ключевская сопка), doch selbst den Einheimischen scheint diese Bezeichnung viel zu lang. Der Feuerberg vereint gleich mehrere Superlative; er ist ein Stratovulkan wie aus dem Bilderbuch und mit knappen 4800 Metern der höchste Vulkan der eurasischen Kontinentalplatte, sogar der nördlichen Halbkugel. Er ist majestätisch, hoch, schneebedeckt und unnahbar, mit perfektem Konus sowie Teil eines der größten vulkanischen Systeme unseres Planeten, welches so groß und markant ist, dass es sogar vom All aus mit dem bloßen Auge zu erspähen ist. Nördlich des Kljutschewskoi findet man neben der Siedlung Kljutschi (Ключи), dem Namensgeber des Vulkans, auch den Fluss, dem wiederum die Halbinsel Kamtschatka ihren Namen verdankt. Kljutschi ist das Tor zu den nördlichen Gebieten Kamtschatkas, z.B. zum unberechenbaren und weit ausladenden Vulkan Schiwelutsch (Шивелуч), von dort kann man aber auch auf verschlungenen Waldwegen in den menschenleeren Osten als auch in den Süden des vulkanischen Bergclusters vorstoßen, der Heimat des Vulkans Tolbatschik (Толбачик) »»

xflo:w Fotokalender 2013

25. September 2012

xflo:w Fotokalender 20132012 war wild, arbeitsreich und geprägt von emotionalen wie gesellschaftlichen und persönlichen Aufs und Abs. Vom Reisezeitraum her liegt der September, und damit meine Expedition in den äußersten Osten Russlands zu den Vulkanen Kamtschatkas, schon sehr nah am Produktionstermin des Kalenders. Von daher gibt es für 2013 nur einen klassischen Reisefotokalender, der aber wiederum um etwas ergänzt wird, was ich schon immer mal machen wollte, sprich einen echten Architekturkalender, der die Fotografie ein wenig von ihrer künstlerischen Seite her aufgreift zu veröffentlichen »»

Impressionen aus Berlin II

24. Juli 2012

Impressionen aus Berlin IIHier gibt es die zweite Folge meiner Serie Impressionen aus Berlin die die Stadt zu meiner Türschwelle bei interessanten Lichtstimmungen aufgreift. Nach zwei Wochen Regen und wilden Wetterwechseln zeigte sich die Sonne endlich wieder und verwandelte den Potsdamer Platz samt seiner Glasfassaden in ein Spiegelkabinett für Himmel und Wolken »»

Istanbul – Heimliche Hauptstadt der Türkei

1. Juni 2012

Istanbul – Heimliche Hauptstadt der TürkeiDas ich an der weltweit einzigen auf zwei Kontinenten gelegenen Stadt einen Narren gefressen habe, ist ein offenes Geheimnis. In Istanbul hat sich seit meinem ersten Besuch in 2007 viel geändert. Zum Beispiel erstrahlen jetzt nach langjähriger Restauration sowohl die Hagia Sophia als auch die Süleymaniye Moschee in endgültig neuem Licht. Das größte Highlight ist aber nach wie vor der Bosporus, dessen Wassermassen jeden Tag aufs Neue in einer anderen Farbe erscheinen. Diesmal reichte die Zeit sogar für einen Besuch der kleinen Hagia Sophia als auch anderer Moscheen, wie z.B. der in Eminönü oder aber Kabataş »»