Island – Krafla Panoramafoto
Nach mehr als 3 Jahren hatte ich doch endlich Zeit und Muße die Einzelbilder eines in Islands vulkanisch und geothermisch immer noch sehr aktiven Krafla-Region geschossenen Freihandpanoramafotos zusammenzufügen »»
Nach mehr als 3 Jahren hatte ich doch endlich Zeit und Muße die Einzelbilder eines in Islands vulkanisch und geothermisch immer noch sehr aktiven Krafla-Region geschossenen Freihandpanoramafotos zusammenzufügen »»
Wenn das normalerweise vom Erdmantel verhüllte Magma zu Tage tritt und in direkten Kontakt mit Wasser kommt, dann spricht der Experte lediglich leicht unterkühlt von einer phreatomagmatischen Eruption, die uns bekannte Welt hingegen wird mit einer Explosivkraft konfrontiert, die mehrere hundert Hiroshima-Bomben stark sein kann. Im Jahre 1883 ereignete sich ein derartiger Vulkanausbruch epischen Ausmaßes. Über 20km3 Gestein und Asche wurden in bis zu 25km die Höhe katapultiert und ein bis zu 40 Meter hohen Tsunami fegte die Dörfer auf den umliegenden Inseln von der Landkarte. Ort dieser Katastrophe war das indonesische Archipel, genauer gesagt die Sunda-Straße zwischen Sumatra und Java, wo heute bereits der Nachfahre des einst explodierten Feuerbergs in den Startlöchern steht und regelmäßig neue Ausbrüche in den Himmel schickt: Der Anak Krakatau, an den das Leben nach und nach zurückkehrt, vor allem unter Wasser »»
Wohl kaum einer Fischart fliegen die Herzen derart zu wie den Anemonenfischen und spätestens seit Findet Nemo sind sie in aller Munde, im verbalen Sinne versteht sich ;-) Allerdings weisen nicht alle Anemonenfische automatisch die durch den Film bekannt gewordene orange-weiß gebänderte Färbung auf. Wie auch immer sie aussehen mögen, sie sind relativ klein und können ob des Versteckens in der Anemone wegen schnell übersehen werden. Hat man sie dennoch entdeckt, kann man stundenlang verharren und ihr wuseliges Treiben im Geflecht der Fangarme und im Gefecht gegen die Strömung beobachten, denn selbst im knöcheltiefen Wasser kann man sie antreffen »»
Großmeister John Digweed ist ein seltener Gast in unseren Gefilden und der immer gut gelaunte Hernan Cattaneo ist an der deutschen Hauptstadt bis dato wenn dann höchstens vorbei geflogen. Das Lesen beider Namen nebst Trentemøller und Tiefschwarz auf einem Flyer mit Austragungsort Berlin ließ daher im ersten Moment eher nach der versteckten Kamera suchen denn das Herz höher schlagen. Je weiter der November voran schritt, desto stärker verdichteten sich die Zeichen, dass die Kuduro Live Sessions alles andere als ein Dezemberscherz sind und mit dem Arena Club einer der angenehmsten Berliner Spielplätze für elektronische Klänge gewählt wurde »»
Ein kleiner Überblick über die letzten fotografischen Einsätze für den Nachrichtensender Phoenix »»
Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah? Mehr und mehr komme ich auf den Geschmack auch mal vor meiner Haustür auf Bilderjagd zu gehen. Die Serie Impressionen aus Berlin besteht bewußt aus sowohl Farb- als auch Schwarz/Weiß-Aufnahmen. Sie soll neue Perspektiven auf Bekanntes eröffnen und auch Überraschendes zu Tage fördern, wie z.B. das größte Minarett der Welt »»
Das vergangene Jahr bescherte mir mit Nordindien und dem Südwest-Pazifik gleich zwei unglaublich intensive und spannende Reisen, die sich natürlich auch fotografisch in äußerst spannenden Bildern äußerten. Beide Themen sind schwer, um nicht zu sagen gar nicht miteinander kombinierbar, weshalb ich Euch dieses Jahr erstmals vor die Wahl stellen werde, es wird zwei Fotokalender statt nur einem geben. Natürlich kann man aber auch beide erwerben ;-) »»
Das Paradies der pazifischen Inseln war und ist für viele Menschen noch immer eines der Traumziele schlechthin. Typisch ozeanische Werbeklischees wie schneeweiße Strände, Kokospalmen und glasklares blau-türkises Wasser werden anfass- und am eigenen Leib erlebbar. Der wahre Schatz der Südsee besteht aber ober- wie unterhalb der Meereslinie aus einem abwechslungsreichen Dialog zwischen einer einzigartigen Natur und der Stammeskultur der Ureinwohner. Doch wenn sich die stärksten Kräfte unseres Planeten offenbaren, dann werden beide jäh in ihrem Miteinander gestört, denn als Teil des tektonisch hochaktiven zirkumpazifischen Ring des Feuers, geht auf der pazifischen Seite der Welt vulkanisch gesehen buchstäblich die Post ab »»
Rabaul, eine Siedlung im Osten des magisch-exotischen Papua-Neuguineas, hat weltweit wohl eine der buchstäblich heißesten Stadtchroniken. Zum einen ist es bei ~30°C und ~90% Luftfeuchtigkeit unglaublich schwül, zum anderen geriet Rabaul im Zweiten Weltkrieg massiv zwischen die Fronten der Amerikaner und Japaner, wurde zum Spielball im heftigen Kampf um die Vorherrschaft im Pazifik. Doch das ist nur die jüngere Geschichte. Die viel größere Bedrohung ging von Anfang an von Naturgewalten aus, denn seit Menschengedenken prallen an diesem fernen Fleck Erde die mächtigsten Kräfte unseres Planeten ungebremst aufeinander und nehmen speziell das östliche Ende der Insel Neubritannien in die vulkanische Zange. Erdbeben sind an der Tagesordnung und gespeist von einer nur 3 bis 4 Kilometer tief liegenden Magmakammer toben sich dort mit Vulcan Crater und dem daueraktiven, hochexplosiven Biest Tavurvur gleich zwei Feuerberge ordentlich aus. Doch trotz aller Zerstörung kommen Natur und Mensch immer wieder an diesen Ort zurück und speziell unter Wasser sprüht das Leben nur so vor Vielfalt »»
Die Inseln des gut 1500km östlich der Philippinen gelegenen Palau Archipels gucken allesamt aus dem Wasser, als ob irgendjemand mitten im türkisblauen Nirgendwo des Pazifiks großzügig mit grünen Farbtupfern kleckerte. Vor tausenden von Jahren drückte ein tektonischer Hebungsprozess die über 356 Eilande eine Etage höher, die nun wie steinerne Pilze mit bewaldetem Hut aus dem Ozean lugen. Das submarine Leben in und an der Palau Lagune ist weltweit einzigartig. Selbst wenn man nur knapp unter der Wasseroberfläche schnorchelt statt mit Pressluft zu tauchen, wird man unweigerlich Augenzeuge kloschüsselgroßer Riesenmuscheln, von Haien und von in alle Farben dieser Welt getauchten Fischen. Palaus größtes Naturwunder ist ein in sich geschlossener See in dem tausende goldener Quallen im Takt des Sonnescheins umher paddeln, der Jellyfish Lake »»